
Haben Sie sich in letzter Zeit auch dabei ertappt, wie Sie im Stau auf der A1 standen und sich fragten: „War das schon alles?“ Die Schweiz ist ein wunderbares Land, aber die zunehmende Dichte, der Leistungsdruck und das Gefühl, in einem Hamsterrad festzustecken, sind real geworden. Wir leben in einer Welt der Präzision, doch oft verlieren wir dabei den Raum zum Atmen.
Wir bei www.iceland.ch wollten es genau wissen. Letztes Jahr haben wir unseren Familienbetrieb eingepackt und sind nach Island gereist. Nicht nur, um unser Fachwissen für unsere Kunden auf den neuesten Stand zu bringen, sondern um am eigenen Leib zu erfahren, wie man die psychologischen Fesseln des Alltags sprengt.
Um diese festgefahrenen Ensembles in unserem Kopf aufzulösen, reicht ein kurzer Spaziergang im Wald meist nicht mehr aus. Das Gehirn braucht einen radikalen Tapetenwechsel – eine Umgebung, die so gewaltig ist, dass die alten „Darsteller“ im Kopf einfach sprachlos werden.
Unsere Reise begann mit der Fähre, dem wohl entschleunigsten Weg, sich einer Insel zu nähern. Das langsame Einlaufen in den Osten Islands ist wie das Öffnen einer schweren Tür in eine andere Welt. Während die Berge links und rechts majestätisch aus dem Fjord ragen, spürt man, wie der Puls der Schweiz allmählich abebbt.

Ausflug 1: Seyðisfjörður & Gufufoss
Besuchen Sie die blaue Kirche und wandern Sie zum Gufufoss. Der feine Nebel reinigt nicht nur das Gesicht, sondern symbolisch auch den Geist. Ein perfekter Ort, um das Handy tief im Rucksack zu vergraben.
Auf dem Weg in den Süden erleben wir, was wir "heilende Ablenkung" nennen. In der Psychologie ist bekannt, dass das Gehirn nicht zwei Dinge gleichzeitig mit voller Intensität tun kann. Wenn Sie vor einer Kraft der Natur stehen, die alles Menschliche überragt, hat das „Hamsterrad-Ensemble“ schlichtweg keinen Platz mehr. Die Natur erzwingt Präsenz im Hier und Jetzt.

Ausflug 2: Jökulsárlón – Die Gletscherlagune
Eisberge, die lautlos ins Meer driften. Blaues, jahrtausendealtes Eis, das im Sonnenlicht funkelt. Ein "Hidden Gem" hier: Der Diamond Beach direkt daneben, wo die Eisbrocken wie Diamanten am schwarzen Sand liegen.
Ein entscheidender Teil unserer Reise war ein radikales Experiment: Wir haben aufgehört, Nachrichten zu konsumieren. Keine Schlagzeilen über Krisen, keine politischen Debatten, keine „Eintagesfliegen“, die nur dazu dienen, uns emotional an den Bildschirm zu fesseln. Wir haben lediglich die Wetter-App konsultiert, um sicher durch das Hochland zu kommen.

Haben Sie gewusst, dass wir in der Schweiz oft eine „muskuläre Panzerung“ mit uns herumtragen? Das ist die physische Entsprechung unseres Stresses. Ein wesentlicher Teil unserer Island-Therapie war der tägliche Besuch der lokalen Schwimmbäder. Das geschlechtergetrennte Nacktduschen ist hier ein heiliger Akt der totalen Ehrlichkeit. Man legt die Kleidung ab, die Masken fallen, und im Hot Pot begegnet man sich als Mensch unter Menschen, egal wer man ist oder was man besitzt.

Ausflug 3: Die geheimen Quellen im Hochland
Orte wie Hrunalaug oder Landmannalaugar bieten 40 Grad warmes Wasser mitten in der rauen Natur. Das ist der Moment, in dem die muskuläre Panzerung des Alltags endlich abfällt.
Von Keflavík aus umrundeten wir die gesamte Insel und tauchten schließlich tief in das Hochland ein – jene unendliche Weite, in der die Zeit stillzustehen scheint. Hier gibt es keine Straßen mehr, nur noch Pisten und Furten. Man muss sich voll auf den Moment und den Camper verlassen. Diese Konzentration wirkt wie eine Meditation: Man kommt in einen „Flow“, der den Schweizer Stress in weite Ferne rückt.

Ausflug 4: Snæfellsnes – Island in Miniatur
Suchen Sie die kleinen Fischerdörfer wie Hellnar. Dort gibt es versteckte Höhlen am Meer, in denen man meditieren kann, ohne dass ein einziger Tourist stört.
Ausflug 5: Askja – Der Krater im Nirgendwo
Eine Reise zum Mond wäre nicht viel anders. Der türkisfarbene See im Krater Víti lädt zum Baden ein. Ein Gefühl von Stolz und Freiheit, das kein Bürojob vermitteln kann.
ie Reise hat uns verändert. Der erweiterte Horizont bleibt uns auch jetzt erhalten, wo wir wieder im Schweizer Alltag stehen. Wenn wir heute im Stau stehen, lächeln wir innerlich, weil wir wissen, dass dieser Stau nur ein temporäres Ensemble ist, keine absolute Realität. Wir haben gelernt, dass wir die Freiheit in uns tragen.
Gerade jetzt – im Mai, Juni und Juli – ist die beste Zeit für Ihren eigenen Aufbruch. Island erwartet Sie mit dem magischen Licht der Mitternachtssonne. Trauen Sie sich, die Nachrichten auszuschalten und stattdessen den Motor eines Campers zu starten. Verkaufen Sie sich eine schöne Reise, leben Sie im Moment und entdecken Sie die Welt – und sich selbst – neu. Wir haben den Weg für Sie geebnet.

Unsere exklusive Camper-Karte
Alle "Local Gems" und Insider-Tipps findet ihr auf unserer Google Map:
Augenblicke der Weite: Wenn die Seele Island atmet
Bereit für dein eigenes Island-Abenteuer?
Warten Sie nicht darauf, dass der Stress von alleine verschwindet. Die beste Zeit zum Loslassen ist jetzt. In nur knapp 4 Stunden bringt Sie Icelandair direkt von Zürich in die Freiheit.
Als schweizerisch-isländisches Unternehmen sind wir mit www.camper.is fest vor Ort verankert. Wir kennen jeden Stein, jede Quelle und jedes Wetter – und wir sind für Sie da.
Jetzt Camper wählen & losfahren




















































Entdecke mehr von Island Camper Abenteuer: Schweizer Planung – Eigene Flotte in Island.
Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.